Welche Maßnahmen helfen gegen Lärm am Arbeitsplatz?

Das haben wir bestimmt alle schon einmal erlebt: Lärmbelastung im Großraumbüro. Dort ist es teilweise so laut, dass konzentriertes Arbeiten schwerfällt. Entweder eine der benachbarten Personen telefoniert so laut, dass die ganze Etage mithören kann, das Knistern der Studentenfuttertüte stört oder das penetrante Tippen des Sitznachbarn auf der Tastatur übertönt die eigenen Gedanken.

Kurzum: Lärmbelästigungen am Arbeitsplatz bzw. im Büro reißen einen immer wieder aus der intensiven Konzentrationsphase.

Ab wann werden Geräusche zu Lärm?

Ab wann Menschen eine Geräuschquelle als störend empfinden, ist sehr individuell. Für die eine Person ist es bereits das oben angesprochene Tippen auf der Tastatur, für andere sind selbst die Bauarbeiten im Raum nebenan kein Problem.

Grundsätzlich lässt sich Lärm jedoch in vier verschiedene Bereiche aufteilen: Bereich I (30-65dB), II (65-90dB), III (90-120dB) und IV (über 120 dB). Zur Veranschaulichung: Ein normales Gespräch in Zimmerlautstärke hat rund 55 dB. Steigt der Lärm nur um 10dB, ist er bereits doppelt so laut.

Wie laut sollte es im Büro höchstens sein?

Lärm ist nicht gleich Lärm: Unterschieden wird zwischen kurzfristigen Lärmepisoden und Dauerlärm. In Großraumbüros ist zum effektiven und konzentrierten Arbeiten ein Wert um 45 dB optimal. Maximal sollte für einen längeren Zeitraum der Wert von 65 dB nicht überschritten werden. Bei dieser Lautstärke ist Kommunikation nach wie vor (leise) möglich, konzentriertes Arbeiten am eigenen Arbeitsplatz aber auch.

Lärm im Büro macht krank

In erster Linie schlägt Lärm auf die Nerven, insbesondere dann, wenn versucht wird, konzentriert im Büro zu arbeiten. Lärm ist aber weit mehr als eine Belästigung und eine weitläufig unterschätzte Gefährdung der Gesundheit. Lärm am Arbeitsplatz macht krank. Er kann zu Dauerstress führen, welcher sich wiederum auf den Hormonhaushalt und im weiteren Verlauf auch auf unser Herz-Kreislaufsystem auswirken kann. Bluthochdruck oder psychische Erkrankungen können daraus resultieren. Lärmschutz am Arbeitsplatz sollte deshalb für Unternehmen eine hohe Priorität haben.

Doch was können Unternehmen und ihre Mitarbeitenden tun, um den Lärmpegel im Büro nachhaltig zu reduzieren?

New Work: Aufbau von Ruhezonen für effektiven Lärmschutz im Büro

New Work-Konzepte und Modern Workplaces sind mehr als die Etablierung von Remote Work oder die Installation eines Kickers für den Spaß in der Arbeitspause. Gerade in Großraumbüros sollten im Zuge dieser Konzepte verschiedene Zonen eingerichtet werden, die vielfältiges Arbeiten ermöglichen. Auch die Berücksichtigung unterschiedlicher Lautstärken spielt dabei eine wichtige Rolle und trägt dazu bei, Dauerlärm im Büro zu vermeiden.

Drei Wege, Lärm im Büro zu reduzieren

Zu den Maßnahmen gegen Lärm am Arbeitsplatz gehört es einerseits, Ruhezonen einzurichten, in denen nicht gesprochen werden darf und konzentriert gearbeitet werden kann. Andererseits sollte es genug Meetingräume und „Telefon-Bereiche“ geben, in denen Mitarbeitende in normaler Lautstärke sprechen können und dürfen. Klassische Großraumbüros für eine Vielzahl von Tätigkeiten werden dadurch jedoch nicht überflüssig.

Doch wie können Unternehmen sicherstellen, dass die Lautstärke auch in den Großraumbüros nicht die empfohlenen Angaben übersteigt und zu Lärm wird? Grundsätzlich eignen sich bereits einfache Messgeräte für die Lautstärke, um herauszufinden, wann es im Büro deutlich zu laut ist. Weitaus eingängiger sind sogenannte Lärmampeln für Büros. Sie lassen durch ihre visuelle Darstellung gleich auf den ersten Blick erkennen, ob die Lautstärke in Ordnung ist oder nicht. Leuchtet die Ampel rot, sollten Mitarbeitende Gespräche und Telefonate kurzfristig an einen anderen Ort verlagern, um die konzentriert arbeitenden Kollegen nicht zu stören.

KALLE – Mehr als eine Lärmampel

KALLE ist mehr als eine Lärmampel: Unser Raumklimawächter ist mit Sensorik ausgestattet, die durch große und gut sichtbare NanoLeaf-Panels an den Wänden sichtbar macht, wie sich nicht nur Lautstärke, sondern auch CO2-Konzentration und weitere Sensorwerte in den Büros oder Meetingräumen verhalten.

Sie wollen KALLE einmal testen oder Sie genauer mit der Technologie im Hintergrund auseinandersetzen? Dann schreiben Sie uns!

Das könnte Sie auch interessieren

Lesen Sie weitere Artikel aus unserem Ratgeber.

Optimale Luftfeuchtigkeit im Büro

Sorgen Sie für optimale Luftfeuchtigkeit.

Zum Artikel

Die Raumluft im Büro verbessern

Warum objektives Lüften die Effizienz steigert.

Zum Artikel

Corona und Aerosole

Wie können Luftqualitätssensoren das Hygienekonzept im Büro ergänzen?

Zum Artikel