KALLE MACHT SCHULE

Schulalltag statt Corona: Die Grundschule an der Uphuser Straße setzt unseren CO2-Sensor KALLE in den Klassenräumen ein. KALLE trägt dazu bei, den Schulalltag wieder zu normalisieren und das Risiko einer Corona-Ansteckung zu senken.

Was sind die Fakten zum Projekt?

  • Unter dem Namen „KALLE macht Schule“ rüstet die PTSGroup aus Bremen Schulen in der Umgebung mit ihren selbstentwickelten Luftqualitätssensoren KALLE aus.
  • Die Grundschule Uphuser Straße in Bremen setzt bereits sechs der CO2-Sensoren aus dem Haus der PTSGroup in den eigenen Klassenräumen ein.
  • Schulleiterin Ingrid Moke freut sich über die objektive Unterstützung beim Lüften.

Um die lokalen Schulen bei ihren Corona-Maßnahmen zu unterstützen, spendet die PTSGroup ihre selbst entwickelten Luftqualitätssensoren KALLE an Schulen.

Wie ist das Projekt entstanden und wie kommt es in der Pilotschule an?

Wir haben KALLE ursprünglich für den Einsatz in Büro- und Meetingräumen entwickelt, um dort die Konzentration zu verbessern. In den letzten Monaten hat sich gezeigt, dass CO2-Sensoren auch in Bezug auf Corona sehr hilfreich sind. Als zweifacher Familienvater habe ich mir Sorgen gemacht, dass meine Kinder bald bei Minusgraden mit offenem Fenster im Klassenzimmer sitzen müssen. Und da war mir klar: Dort kann KALLE helfen“, erzählt Matthias Knak, Initiator der Spendenaktion bei der PTSGroup.

Als erste Schule setzt die Grundschule an der Uphuser Straße die Sensoren der PTSGroup ein. Dort gehen auch Knaks eigene Kinder zur Schule. Schulleiterin Ingrid Moke freut sich über die technologische Unterstützung:

„Durch den Einsatz von Kalle habe ich die Gewissheit, dass in den Klassenräumen ausreichend gelüftet wird und wir alles Mögliche dafür tun, um das Infektionsrisiko für unsere Schüler und Lehrer so gering wie möglich zu halten.“

Matthias Knak, Initiator

Wie kam es zur Idee?

„Als wir das Hygienekonzept für unsere Schule besprochen haben, kam bei uns Eltern schnell eine Frage auf: Wie soll mit dem dauerhaften Lüften funktionieren, wenn bald Minusgrade draußen herrschen? Und da war mir klar: Dort kann unser Luftqualitätssensor KALLE unterstützen. Als ich das Thema bei meinem Arbeitgeber angesprochen habe, bin ich dort direkt auf offene Ohren gestoßen“

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Was sagt die Schulleitung?

Corona ist eine Herausforderung

"Es macht Sinn, die Geräte in den Klassen zu haben. Wir gewährleisten dadurch einen umfangreichen Luftaustausch, ohne die Fenster permanent geöffnet zu haben. Anhand der Farbgebung ist es kinderleicht zu ersehen, wann der Punkt gekommen ist, an dem wieder gelüftet werden muss und wann die Fenster wieder geschlossen werden können. Das Risiko sich über Aerosole mit Corona anzustecken wird dadurch gesenkt und der Schulbetrieb kann aufrechterhalten werden. Wir versprechen uns von der Maßnahme eine ganze Menge."

Ingrid Moke, Schulleiterin Grundschule Uphuser Straße

„Wir haben bisher nur positive Erfahrungen mit Kalle gemacht. In manchen Klassen wurde zum Beispiel erst nach 40 Minuten angezeigt, dass die Luftqualität nicht mehr gut genug ist und wir lüften sollten. So lange hätte sich bei uns wohl niemand getraut die Fenster geschlossen zu halten. Durch Kalle ist es aber möglich und wir können in dieser Zeit den Raum ordentlich heizen und uns aufwärmen.“

„Ich kann mir auf jeden Fall vorstellen, dass wir Kalle auch über die Pandemie hinaus nutzen werden. Der CO2-Gehalt und die Qualität der Luft wird für uns immer ein Thema bleiben. Für eine gute Lernatmosphäre brauchen die Kinder auch genug Sauerstoff. Das geht aber nur, wenn zwischendurch die Fenster lange genug geöffnet werden. Den richtigen Zeitpunkt ohne Hilfe abzuschätzen ist aber gar nicht so leicht. Häufig merkt man im Raum selbst erst viel zu spät, dass die Luft im Klassenzimmer nicht mehr gut ist. Kalle kann uns das rechtzeitig anzeigen. Außerdem wird es Erkältungen und Grippewellen wird es ja auch nach der Pandemie noch geben, wenn man die Ansteckung dafür ebenfalls reduzieren kann, ist das auf jeden Fall ein Mehrwert.“

FAQ

Wir beantworten Ihre Fragen

Allgemein

Neben der CO2-Konzentration kann KALLE außerdem die Lautstärke, die relative Luftfeuchtigkeit und die Temperatur in einem Raum messen.

Da KALLE neben der CO2-Konzentration auch die Lautstärke, die relative Luftfeuchtigkeit und die Temperatur im Raum misst, können Sie KALLE langfristig auch als Lautstärke- bzw. Lärmampel nutzen und in Stillarbeitsbereichen, Bibliotheken und Klassenräumen einsetzen.

KALLE arbeitet mit einem klassischen Ampelsystem. Die Schwellwerte für eine Färbung der LED-Panels basieren auf der Klassifizierung der Raumluftqualität des Umweltbundesamts und sollten deshalb nicht individuell angepasst werden.

Sie können gerne unseren Infoflyer herunterladen und weiterverschicken.

Aufbau

Der Netatmo sollte möglichst zentral im Klassenraum stehen, damit er die CO2-Konzentration bestmöglich erfassen kann. Platzieren Sie KALLE dort, wo im Raum geatmet wird und vermeiden Sie es, KALLE vor ein offenes Fenster zu stellen. Das kann die Messergebnisse verfälschen.

Solange sich alle Komponenten (Netatmo, Nanoleafs und Raspberry PI) in einem Raum befinden, gibt es keine Probleme bei der Verbindung. Achten Sie darauf, dass der Raspberry PI senden kann und verschließen Sie ihn nicht in Stahlschränken etc.

Datenschutz

Nein. Der Sensor reagiert nur auf Dezibel, Grad Celsius und CO2-Gehalt und leitet diese an einen Server weiter. Es werden weder personenbezogenen Daten erfasst noch gespeichert.

Probleme

Wenn die LED-Panels von KALLE weiß leuchten, empfangen die Nanoleafs keine Daten. Bitte starten Sie KALLE in diesem Fall neu, indem Sie den Stecker der LED-Panels ziehen und nach fünf Minuten erneut einstecken. Sollte KALLE auch weiterhin weiß leuchten, kontaktieren Sie bitte den Support unter KalleSupport@ptsgroup.de. Wir setzen uns dann schnellstmöglich mit Ihnen in Verbindung.

Kontakt aufnehmen

Wollen Sie KALLE im Klassenzimmer einsetzen oder eine Schule bei der Anschaffung von KALLE unterstützen? Dann melden Sie sich bei uns. Wir kümmern uns um alle notwendigen Schritte.